Anmeldeformular

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Dreijährige Fachschule

Heilerziehungspflege

Ziel:

Die Ausbildung soll dazu befähigen, gleichermaßen heilpädagogische und pflegerische

Kompetenzen zu erwerben, nämlich  

  • die Beratung, Begleitung, Erziehung und Förderung von Menschen mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen,
  • die fachkundige Pflege einschließlich der Gesundheitsvorsorge sowie der Ausführung ärztlicher Verordnungen bei Menschen mit Beeinträchtigung in unterschiedlichen Lebenssituationen,
  • die Begleitung und Pflege von Menschen mit schwerster und / oder mehrfacher Behinderung, mit chronischen Krankheiten sowie von sterbenden Menschen
  • die Förderung und Bildung von musisch-kreativen Fertigkeiten, die auf den Alltag, auf Beschäftigung und Arbeit bezogen sind, sowie von Kulturtechniken.

 

Berufliche Einsatzmöglichkeiten:

  •   stationäre oder ambulante Wohngruppen für Menschen mit Behinderung,
  • betreutes Wohnen, Wohnpflegeheime, psychiatrische Einrichtungen, Hospiz
  • Werkstätten und Tageseinrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Sozialstationen, mobile Hilfsdienste, Integrative Kindergärten, Frühförderung, heilpädagogische Kindergärten, Förderschulen, Assistenz von Menschen mit Behinderungen (Integrationshilfe),
  • Rehabilitationskrankenhäuser, Erwachsenenbildungsstätten für Menschen mit Behinderung,
  • Ausbildungseinrichtungen, Tagesbildungsstätten, Freizeitwerke, Seniorenbetreuung.

 

 Aufnahmevoraussetzungen:

Zur Aufnahme in diese Schulform ist der Sekundarabschluss I/Realschulabschluss notwendig.

Weiterhin notwendig ist

  • der erfolgreiche Besuch der Berufsfachschule - Hauswirtschaft und Pflege - mit dem Schwerpunkt Persönliche Assistenz
  • eine erfolgreich abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung und der Berufsschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand 
  • eine Hochschulzugangsberechtigung und ein für die Fachrichtung einschlägiges Praktikum im Umfang von 400 Zeitstunden.
     
  • Nachweis der persönlichen Zuverlässigkeit und gesundheitliche Eignung.

Nur die Bewerber/innen werden aufgenommen, die zum Schuljahresbeginn die Zusage einer von der Schule als geeignet anerkannten heilpädagogischen Einrichtung nachweisen sowie das Erweiterte Führungszeugnis und einen ärztlichen /gesundheitsamtlichen Nachweis vorlegen, dass durch einen erhöhten Immunschutz die Gefahr einer berufstypischen Infektion nicht besteht oder von ihnen ausgeht.

 

Die Ausbildung in der Fachschule dauert drei Jahre.

 

Unterrichtsorganisation und praktische Ausbildung

Der Unterricht findet an zwei Wochentagen in der Schule sowie vereinzelt in Form von Kompaktwochen statt. Gemäß der Verordnung über die berufsbildenden Schulen (BbS-VO) sowie den zugehörigen ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS) absolvieren unserer Schülerinnen und Schüler eine praktische Ausbildung im Umfang von 1200 Stunden in drei Jahren bzw. 400 Stunden pro Jahr. Dies geschieht in dualer Form und unterliegt nicht dem Mindestlohn. Separat davon können individuell geregelte Verträge abgeschlossen werden, für die der gesetzlicher Mindestlohn allerdings gilt.

Die praktische Ausbildung  kann u. a. erfolgen in stationären, oder ambulanten Wohngruppen, im Bereich betreutes Wohnen, in Wohnpflegeheimen, in psychiatrischen Einrichtungen, in Werkstätten, Sozialstationen, in integrativen oder heilpädagogischen Kindergärten, in Rehabilitationskrankenhäusern, Freizeitwerken oder Tagesbildungsstätten. Sie ist um Fehlzeiten zu verlängern, die sechs Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.  

Die Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler während der praktischen Ausbildung erbringen, werden von den beteiligten Lehrkräften in einer Note für das Fach „Praxis-Heilerziehungspflege“ zusammengefasst.

 

 Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern:  

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch/Kommunikation
  • Politik
  • Religion
  • Mathematik/Naturwissenschaft

 

Berufsbezogener Lernbereich – Theorie – mit den Fächern:  

  • Berufsidentität und Qualitätssicherung
  • Heilerziehungspflegerische Begleitung und Pflege
  • Lebenswelten und Beziehungen
  • Heilerziehungspflegerische Konzepte und Prozessplanung
  • Optionale Lernangebote z.B.
    • Hauswirtschaft
    • Methoden der Darstellung, des Ausdrucks, der Gestaltung

 

 

Abschlüsse und Berechtigungen:

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird der Nachweis der fachlichen Eignung für den Beruf der Heilerziehungspflegerin/des Heilerziehungspflegers erworben. 

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird die allgemeine Fachhochschulreife erworben, die zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.

  

Ein Schulgeld wird nicht erhoben.

 

Es können Kosten entstehen für z. B.:  

  • Schulbücher (Eigenanteil)
  • Fotokopien und Unterrichtsmaterialien
  • Exkursionen
  • Spezielle Fortbildungen

 

 Förderung

Es besteht ggf. die Möglichkeit BAföG zu beantragen. Detaillierte Informationen erhalten Sie beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung.

 

Einrichtungsadressen für das ausbildungsbegleitende
Praktikum

Diese Adressenliste befindet sich im Aufbau und ist daher noch nicht vollständig.

 

Heilpädagogische Hilfe
Osnabrück
Personalverwaltung
Frau Carolin Diekmeyer
Industriestraße 17
49082 Osnabrück

 

  

Heilpädagogische Hilfe
Bersenbrück GmbH
Robert-Bosch-Straße 3 – 7
49593 Bersenbrück

 

 

St. Maria-Elisabeth-Haus
Elisabethstraße 2
49196 Bad Laer



Unsere Fachbereiche:

Agrarwirtschaft Berufliches Gymnasium Hauswirtschaft/
Ernährung

Gesundheit-Pflege

Sozialpädagogik