Ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Hass und menschenverachtendes Gedankengut.

Eine Veranstaltung, die noch lange nachwirken wird.

Eine Veranstaltung, die bleibt.

So lässt sich die Veranstaltung mit Katrin Himmler an der BBS Haste am Dienstag, 17.02.2026, zusammenfassen.

Zu Beginn lasen Schülerinnen und Schüler einer Klasse die Namen von 13 in Auschwitz ermordeten Kindern vor. Vielen stockte die Stimme. Jeder einzelne Name stand für ein Leben, das geraubt wurde. Der Urgroßvater einer Schülerin aus der Klasse hatte Auschwitz überlebt: die 13 vorgelesenen Namen waren Kinder der Familie, die die Qualen der Konzentrationslager nicht überlebt hatten. Die Atmosphäre im Raum war spürbar schwer. Ein gemeinsamer Moment des Innehaltens, der tief berührte.

Katrin Himmler ordnete den historischen Hintergrund zu ihrem Großonkel Heinrich Himmler ein und verband diese Auseinandersetzung mit einem klaren Blick auf aktuelle Entwicklungen. Sie sprach über Fakten zur sogenannten Neuen Rechten, über ihre Strategien und ihre Symbolik – und darüber, was jede und jeder Einzelne konkret für Demokratie und Menschenwürde tun kann.

In der Fragerunde setzten zwei Schülerinnen ein eindrucksvolles Zeichen: Die eine als Nachfahrin eines SS-Mitglieds, die andere als Nachfahrin von Eltern mit Migrationsgeschichte. Ihr gemeinsamer Appell für Demokratie und Gleichheit machte deutlich, dass Verantwortung nicht abstrakt ist, sondern heute beginnt.

Herzlichen Dank an Frau Himmler für diesen offenen und informativen Austausch sowie an alle Beteiligten – insbesondere an Herrn Heidemann für die engagierte inhaltliche Vorbereitung und an Herrn Vieweber und Herrn Keinke für die technische Umsetzung, so dass so viele Schülerinnen und Schüler davon profitieren konnten.

#Erinnerungskultur #DemokratieStärken #NieWieder #BBSHaste

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