Umweltschule und -themen seit 2007

Themen 2015 - 2017

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Themen 2013 - 2015
Mittig die Ministerin Frauke Heiligenstadt umringt von Kollegen der Osnabrücker Umweltschulen. Rechts im Bild: Monika Ahlrichs als Landeskoordinatorin und Udo Borkenstein als Regionalkoordinator und Leiter des Regionalen Umweltzentrums in Schortens, an de
Frau Monika Ahlrichs (Landeskoordinatorin) bei der Übergabe der Auszeichnung an Friedrich Held (mitte) und Hendrik Leewe (r.)

Kultusministerin Heiligenstadt zur Ehrung der Umweltschulen in Europa zu Besuch im Museumsdorf Cloppenburg und die BBS Osnabrück-Haste wieder mit dabei

Die Ministerin lobte die sehr gute Projektarbeit aller Schülerinnen und Schüler der Regionalabteilung Osnabrück. 41 Schulen erhielten die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Seit 20 Jahren wird diese Auszeichnung für einen Zeitraum von zwei Jahren verliehen, in diesem Jahr  für den Zeitraum 2013 – 2015.

„Diese Schulen“ - so die Ministerin – „haben schon bewiesen, das Bildung für die nachhaltige Entwicklung eine bedeutsame Rolle in ihrer Schule spielt. Sie tragen das Thema Nachhaltigkeit in ihre Familie, in ihre Freundeskreise und in die allgemeine Öffentlichkeit. Ich wünsche allen weiterhin viel Erfolg und Freude bei den Arbeiten an den spannenden und wichtigen Zukunftsthemen“.  Der Regionalkoordinator und Leiter des regionalen Umweltzentrums in Schortens Udo Borkenstein fügte hinzu, dass für mittlerweile über 300 Schulen in Niedersachsen dieses Projekt ein „Dauerengagement“ sei, das sich weit über den Zeitraum von zwei Jahren hinauserstrecke. Darüber hinaus lobte er die innovative Zusammenarbeit der Umweltschulen über das Netzwerk.

Von der BBS Osnabrück- Haste waren etliche Klassen der Agrarwirtschaft (vor allem die Fachoberschule Agrar für Bio- und Umwelttechnologie und die Zweijährige Fachschule Agrarwirtschaft) in Parzellenversuche involviert, bei denen sie in einem Vergleich von Weizen, Triticale und Roggen nachweisen konnten, das der Ertrag eines mit einem Fungizid gebeizten Roggens durch zusätzliche Impfung mit Mykorrhiza auch im konventionellen Landbau durch diese naturnahe Methode stark gesteigert werden konnte. Der Mykorrhiza-Pilz ist ein Wurzelpilz, der in Symbiose mit vielen Nutzpflanzen lebt und von diesen Assimilate erhält, da er selbst keine Photosynthese zu betreiben vermag. Als Gegenleistung vergrößert er bei einigen Pflanzen das Wurzelnetz mit seinen Hyphen, so dass diese Wasser und Nährstoffe besser aufnehmen können.

Das Problem ist, das der Mykorrhiza-Impfstoff bei der angegebenen Anwendungsmenge wirtschaftlich unrentabel ist. Weitere Versuche sollen folgen, um herauszufinden, ob das Mykorrhiza-Extrakt bei reduzierter Aufwandmenge auch lohnend zur Impfung des Roggen- und Mais-Saatgutes eingesetzt werden kann.

In einem zweiten Projekt entwickelten Schüler einen Kriterienkatalog zur Vergabe eines Bienensiegels für naturnahe Gärten. Nach Schwein und Rind wird die Biene zum drittwichtigsten Haustier gezählt. Neben der Beobachtung der Bienen bei der Nahrungssuche in naturnahen Gärten, wurde Schülerinnen und Schüler sowie auch interessierten Kolleginnen und Kollegen unserer Schule die Imkerei am lebenden Objekt von erfahrenen Imkerinnen und Imkern nahegebracht.

Für diese Projekte erhielt unsere Schule jetzt seit 2007 zum vierten Mal die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Darüber hinaus wurden wir mit dem Titel „International Eco-Schools“ ausgezeichnet. Die zuständigen Betreuungslehrer Friedrich Held und Hendrik Leewe sind sich einig, das auch in zukünftigen Projekten der integrierte Pflanzenbau und der naturnahe Gartenbau Vorrang haben werden.

Themen 2011 - 2013
  • Errichtung eines Schulgartens bzw. eines grünen Klassenzimmers auf einer 3000 m² großen Fläche in der Dodesheide
  • Wie kann jeder von uns dazu beitragen, die Grund- und Trinkwasserqualität zu verbessern?

Am 19.08.2013 wurden wir bei der Auszeichnungsveranstaltung der Landesschulbehörde Niedersachsen, Abteilung Osnabrück erneut als "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet. Außerdem erhielten wir dieses Jahr aufgrund unserer internationalen Kontakte zum dritten mal die Auszeichnung als "International Eco School"

Themen 2009 - 2011
  • Die Ausführung gartenbaulicher Projekte unter Einbeziehung ökologischer und ökonomischer Aspekte (z. B. Dachbegrünung)
  • Der Einfluss ausgewählter Wachstumsfaktoren auf ausgewählte Kulturpflanzen unter Berücksichtigung des Boden- und Klimaschutzes (z.B. Gülleunterfußdüngung zu Mais).
Themen 2007 - 2009

Schuljahr 07/08

  • Qualitäts- und Ertragsoptimierung auf niederschlagsarmen Standorten in der Ukraine
  • Schadarme, einfache und preiswerte Verfahren zur Baumanalyse

Schuljahr 08/09

  • Ökologischer Anbau gartenbaulicher Kulturen unter Einbeziehung ökonomischer Gesichtspunkte
  • Beurteilung der Bodengare mit Hilfe einer selbstgebauten Bodenrüttelmaschine
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