Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.
Von:Otto v. Bismarck, Deutscher Reichskanzler von 1871-1890
Schul-Projekt Mittelalter im Sprachheilkindergarten Wörterkiste
Die Klasse HPR-b von der BBS Haste hat mit ihrer Lehrerin Frau Lux-Kölker vom 26.04 - 30.04.2010 im Sprachheilkindergarten Wörterkiste (ehemals Haus St. Raphael) ein Projekt zum Thema Mittelalter durchgeführt. Die Ergebnisse der Projekttage sollten am 30.04.2010 im Rahmen des Festtages zum 50-jährigen Bestehen der Einrichtung präsentiert werden.
Nach einigen Vorüberlegungen und Recherchen zum Thema Mittelalter entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Ritterburg aus Holz zu bauen (s. Foto). Am Mittwoch, dem 28.04, haben sie mit den Erzieherinnen verschiedene Workshops in mehreren Räumen für die Kinder angeboten: Steine als Domino anmalen, Lederbeutel nähen und Fahnen gestalten. Eine Schülergruppe hat die Ritterburg - die zukünftig im Kindergarten fest installiert werden soll - zusammen mit den Kindern angestrichen. Am Donnerstag wurden im Fachpraxisunterricht viele verschiedene Kuchen gebacken, die aussahen wie Schiffe, Ritterburgen und Schutzschilder.
Am Freitag, dem 30.04.10, war der Tag des 50-jährigen Jubiläums gekommen. Zunächst haben die Schülerinnen und Schüler die Materialen und Plätze für ihre Angebote vorbereitet. Am Kuchenbuffet konnten ihre speziellen Kuchensorten bewundert und zum Verzehr angeboten werden. Nach dem Theaterstück ‚Dornröschen’, welches von den Kindern des Kindergartens aufgeführt wurde, konnten die Kinder an verschiedenen Aktionen der Schülergruppen teilnehmen. In einer kleinen Ecke unter Bäumen wurden Rittergeschichten vorgelesen. Auf dem Bolzplatz gab es ein Steckenpferd – Rennen und die Haare der Mädchen wurden zu Zöpfen geflochten. Ein echter ‚Ritter’ und seine ‚Magd’ stolzierten umher und waren immer bereit für ein tolles Foto.
Am Ende des Festes waren alle froh über die vielen schönen Erlebnisse mit den Kindern und den positiven Rückmeldungen zu den Aktionen.
Thomas Wulfers
BBS Haste gewinnt Jugend forscht Schulpreis 2010

- Studiendirektorin Eva-Maria Arndt umrahmt von Ingo Dobert (CTS-Geschäftsführer, l.) und Dr. Nico Kock (stellv. Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e.V., r.) bei der Preisverleihung. (Foto: cts)
Bundesweit 77 Schulen erhalten für ihr besonderes Engagement die von CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH geförderte Auszeichnung. Zu den ausgezeichneten Schulen gehören nur zwei berufsbildenden Schulen, ein gewerblich-technisches Schulzentrum in Ulm und die BBS Haste, die sich als Regionales Kompetenzzentrum Humandienstleistungen versteht.
Die Schule hat sich in dieser Wettbewerbsrunde durch ein besonderes Engagement ausgezeichnet. Der Landwirtschaftlehrer Friedrich Held engagiert sich mit seinen Schülerinnen und Schülern seit über 10 Jahren überaus erfolgreich bei Jugend forscht. Für die Schule hat Studiendirektorin Eva-Maria Arndt die Auszeichnung und das Preisgeld in Höhe von 1.000,- € in Essen persönlich entgegen genommen. „Über den Jugend forscht Schulpreis freue ich mich sehr,“ so Schulleiter Peter Befeldt, „weil er eine tolle Anerkennung für das enorme Engagement meines Kollegen Friedrich Held und die Leistungsfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler ist. Diese Anerkennung unserer Arbeit unterstreicht auch unseren Anspruch als Regionales Kompetenzzentrum Humandienstleistungen.“
Die 77 Gewinnerschulen des Jugend forscht Schulpreises 2010 wurden in Essen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung erhielten die Vertreter der erfolgreichen Schulen das Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 Euro. Mit dem neuen Preis würdigt Jugend forscht das besondere Engagement von Schulen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. Gestiftet wurde der Schulpreis von der CTS GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Klassenfahrten und Studienreisen. „Mit dem Preisgeld können die prämierten Schulen dringend benötigte zusätzliche Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaffen und so die eigenständige Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern fördern. Angesichts knapper Etats stellt dies eine große Hilfe für die ausgezeichneten Schulen dar“, sagt Dr. Nico Kock, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V.
Die Ehrung erhielten Schulen, die in diesem Jahr hervorragende Leistungen unter Beweis stellen konnten. Wettbewerbsleiter und Jury bewerteten dabei neben der Anzahl vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt wurden aber auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt.
„Wir werden den Jugend forscht Schulpreis auch in der kommenden Wettbewerbsrunde stiften“, sagt CTS-Geschäftsführer Ingo Dobbert: „Denn die Förderung der Schülerinnen und Schüler in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund möchten wir das außerordentliche Engagement der Schulen fördern und langfristig unterstützen.“
OStD Peter Befeldt

- Bio ist lecker: Daran lassen (von links) Tanja Bessai, Jasmin Raei, Carina Schröder, Tamer Karabacak und Kirsten Paul in den BBS Haste keinen Zweifel aufkommen. Foto: Egmont Seiler
Eine Woche lang Bio-Schule
Sonderaktionen in den BBS Haste
hmd Osnabrück. Biospeisen für die Schüler in der Cafeteria: Das war nur ein Angebot der Bio-Woche an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Haste. Zentraler Bestandteil der Woche: die Wanderausstellung „Ökologischer Landbau“.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Ausstellung initiiert. Die BBS organisierten die Woche nun innerhalb des Projekts „Bildungsinstitutionen und nachhaltiger Konsum“. Das Projekt drehe sich um die Bereiche Ernährung, Mobilität und Energie und solle dazu beitragen, dass junge Menschen ihr Konsumverhalten reflektierten, berichtet Lehrerin Eva-Maria Arndt. Eine Folge sei, dass die Cafeteria zunehmend Bioprodukte in ihrem Sortiment führe. Die Ausstellung drehe sich um die Bereiche Pflanzenarten, Tierhaltung, Lebensmittelproduktion und Kontrolle. Sie passe auch in das Konzept der Schule als „regionales Kompetenzzentrum Humandienstleistung“, verweist Schulleiter Peter Befeldt auf die Fachrichtungen der Berufsschule.
Gerade für Schüler, die nicht in der Landwirtschaft zu Hause seien, biete die Ausstellung viel Wissenswertes, findet Jan-Udo Sparenborg. Der 22-jährige ausgebildete Landwirt besucht die Fachoberschule Agrarwirtschaft und gehörte auch zu den Schülern, die den Vortrag der Landwirtin Sonja Hellbaum verfolgten. Die Referentin hat ihren Hof in Ostercappeln zum Biolandbetrieb umgewandelt. Sparenborg kommt, wie er es nennt, „eher aus der konventionellen Landwirtschaft“. Entsprechend skeptisch sehe er den eingeschränkten Einsatz von Antibiotika bei erkrankten Tieren oder möglichen Pilzbefall von Nutzpflanzen durch den Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz.
Unsere Gärtner auf der Landesgartenschau




